Heimkino
Von der eleganten Wohnzimmerlösung bis zum dedizierten Kinoraum – und vom ersten Bild bis zum letzten Ton. Hier bekommst du einen kompakten Überblick über die Wege zum eigenen Kino und über die Klangwelten, die daraus ein echtes Erlebnis machen.
Drei Wege ins Heimkino
Ob großes Bild im Wohnzimmer oder abgedunkelter Kinoraum – jede Lösung hat ihren eigenen Charme. Welche passt, hängt von Raum, Licht und Anspruch ab.
Kino, das sich einfügt
Ein hochwertiger Fernseher oder ein flexibel positionierter Beamer sorgt für großes Bild – auch bei Tageslicht und ohne baulichen Aufwand. Ideal, wenn der Raum weiterhin Wohnraum bleiben soll.
Das maximale Kinoerlebnis
Ein Projektor wirft aus Distanz – meist von der Decke – ein Bild ab 120 Zoll auf eine echte Leinwand. Im abgedunkelten Raum entstehen Kontrast, Bildgröße und Atmosphäre wie im richtigen Kinosaal.
Großes Bild ohne dunklen Raum
Ein Ultrakurzdistanz-Laser-Projektor steht direkt vor der Wand und projiziert auf eine Spezialleinwand (ALR). Triple-Laser liefert brillante Farben (bis 100 % BT.2020) – hell genug fürs Wohnzimmer, groß wie eine Leinwand.
Der richtige Klang – 3D-Surround
Dreidimensionaler Ton legt eine Höhenebene über den klassischen Surround-Klang. Geräusche bewegen sich frei im Raum – über, neben und hinter dir. Diese Formate führen dorthin:
Der Verbreitungs-König
Objektbasiert: Töne werden als Objekte im Raum platziert und vom Receiver auf deine Lautsprecher gerechnet. Überall verfügbar – Streaming, 4K-Blu-ray und praktisch jeder AV-Receiver. Typisch sind 5.1.4 oder 7.1.4.
Der flexible Partner
Ebenfalls objektbasiert, mit besonders freier Lautsprecher-Platzierung. Häufig auf 4K-Blu-ray und von nahezu jedem Atmos-Receiver dekodiert – dieselben Höhenlautsprecher genügen.
Der Klang-Purist
Kanalbasiert mit einer eigenen Höhenschicht direkt über den Frontlautsprechern plus „Voice of God“ an der Decke. Von Musikliebhabern und High-End-Prozessoren (u. a. StormAudio, Trinnov) geschätzt. Typisch: 9.1 / 10.1.